Staatsgeheimnisse aufgedeckt

Wer ist der unbekannte Mann neben Hitler?

 

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Staatsgeheimnis „Dr. Phil. Kurt Willimczik“

Eigentlich will niemand mehr etwas von alten Nazis und Kommunisten hören, aber dies hier ist ein sehr bizarrer Fall, der bis heute geheim gehalten wurde. Jeder kennt die Namen „Goebbels“ und „Carl Eduard von Schnitzler“, 2 der berüchtigsten Propagandisten in Deutschland. Aber ein Name wurde bis heute geheim gehalten, weil er sowohl den Nazis als auch den Kommunisten seine erstaunlichen Fähigkeiten zur Verfügung gestellt hatte. Neben Hitler gingen Göring, Goebbels, Himmler, Speer u. a. , aber niemand kennt den Namen des Mannes auf dem Bild, der zwischen Speer und Hitler geht.

Lernen sie ihn endlich – 70 Jahre nach Kriegsende – kennen.

Dr. Kurt Phil. Willimczik (29. 9.1907 – 26.11.1995) war neben Dr. Goebbels einer der wichtigsten Propagandisten für Hitler. Er arbeitete u. a. für das Reichspropagandaministerium in der Abteilung neuere deutsche Literaturgeschichte und als Präsident der Theaterkammer hatte er einen sehr kriegswichtigen Posten.

 

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Speer, Kurt Willimczik,    Hitler

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1955 in Blankenfelde als er seinen Sohn internieren ließ

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Dr. Kurt Willimczik in den Fünfzigern als SED Parteisekretär in Blankenfelde

Im Krieg war er auch Leiter einer Propaganda Staffel mit Mord Auftrag gewesen. Er bezeichnete sich selbst als freier Schriftsteller, Philosoph oder Literaturwissenschaftler, Germanist. (Der Phantasie des Lesers sei hier freien Lauf gelassen.)

Was dieser Mann getan hatte wurde geheim gehalten, bis weit über den Untergang des „Dritten Reiches“ und der „DDR“ hinaus. Nun stoßen Leute bei ihren Recherchen über Goebbels auch auf den Namen „Dr. Kurt Phil. Willimczik“, den es vorher noch nie im Internet gegeben hatte und posten ihn einfach mit. Sie wissen nicht was sie tun!

Dieser Name verschwindet wieder ganz schnell aus dieser Webseite.

Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Reichsjugendführung, Kurt Willimczik, Otto Zander – Publisher: Limpert, 1938

Dann taucht er wieder woanders auf . Eine Internet Lawine entsteht, die selbst die vielen noch tätigen Genossen des SSD nicht mehr aufhalten können.
Was war er für ein Mensch? Sein höchstes Lebensziel war anderen Menschen mit verdeckten subtilen Methoden größtmöglichen Schaden zuzufügen, was er in einem Brief an seine damalige Frau so beschrieben hatte. „Ich fühle mich wohl, wenn es anderen schlecht geht.“ Er nannte es selbst das „Gesetz der größten Gemeinheit“ und war sein bester Exekutierer. Sein Sohn nahm er als Laborratte und testete wie weit man mit dieser Methode (erst viel später wurde sie „Zersetzung“ genannt) einen Menschen quälen konnte. Für seinen Sohn war er ein tückisches Monster, der sein Leben zerstörte; für Nazis und Kommunisten war er ein unverzichtbarer Experte im Kampf des Bösen gegen das Gute.

Aber lassen wir ihn doch selber sprechen und schauen in sein Werk, auf das er besonders stolz war: E.T.A. Hoffmann: die drei Reiche seiner Gestaltenwelt

Er spricht über das „Dritte Reich“ in einer etwas verschleierten Form, aber mit voller Hingabe.

„In seinem Bauwerk ist der große völkergeschichtliche Blick zu erkennen, der vom Mythos der Urzeit über das Theater zur höheren Wirklichkeit und damit zur Wiedergewinnung des Mythos und des goldenen Zeitalters führt.“ (Seite 336).

Er beschreibt seine großen deutschen Pläne zur Erziehung des Menschengeschlechtes, der Errichtung einer Schaubühne als moralischer Anstalt, oder wie die Pläne von einem dritten Reich und Zeitalter sonst genannt wurden.

Im Kapitel über das „Prinzip des Bösen“ beschreibt er die Grundlagen eines jeden terroristischen Staates: das Prinzip der größten Gemeinheit.

Mit „faustischer Erhabenheit“ spricht er über „den Kampf gegen die Menschen“ (59).

Es wäre die Fibel für jeden angehenden Terroristen, wenn es nicht so kompliziert geschrieben wäre. Er versteckt seine teuflischen Gedanken hinter Girlanden von schönen und teils schwer verständlichen Worten. Der Teufel ist immer ein Genie der Sprache.

„Er glaubt sich zum Kampf und zur Herrschaft über das geistige Prinzip des Lebens geweiht, was die Natur selbst in uns legte und deshalb nicht strafen könne“ (60)

„Der höchste Sinn des Theaters ist die Beseelung des alltäglichen Kampfes und der Führung der Menschen.“ (337) Das Volk soll „Kraft und Reinheit“ gewinnen.

Das Theater dient zur Selbstdarstellung des Volkes. „Seine besondere Form ist dabei die des Festes und Spieles (sprich Krieges), das das ganze Volk, gemeinsam mitwirkend, als eine große Laienschar begeht.“

Hitler dachte genauso, ernannte ihn zum Präsidenten der Theaterkammer und schickte ihn als eines seiner größten propagandistischen Geschütze (Hitler liebte große Geschütze) an die geistige Front.

Die moralische Rechtfertigung des Tötens musste den Soldaten an der Ostfront immer wieder eingeimpft werden. Insofern war Dr. Kurt Phil. Willimczik genauso wichtig wie Speer, der die Munition für den Krieg zur Verfügung stellte – und deshalb nimmt ihn Hitler zwischen sich und Speer, wie auf auf dem Bild zu sehen ist.

Im Westpreussen-Jahrbuch, Volume 58 ist zu lesen: „Goebbels beauftragte für die kriegswichtige Förderung der deutschen Kultur im Osten wieder Dr. Kurt Willimczik.“

Aus dem Jahresbericht der NS-Gemeinschaft KdF vom 27.11.1941:

“Wo heute der deutsche Soldat steht, ist dank unserer engen Zusammenarbeit mit dem Oberkommando der Wehrmacht die NS.-Gemeinschaft ‘Kraft durch Freude’ bei ihm. Im hohen Norden, wo jetzt während der Polarnacht unsere Betreuungsarbeit doppelt freudig und dankbar begrüßt wird, unter der sengenden Sonne Afrikas, im Tag für Tag sich weiter öffnenden Osten, in Frankreich, Belgien, Dänemark, in Holland, Serbien, in Griechenland oder auf Kreta, überall erlebt heute der deutsche Soldat im Rahmen festlicher Veranstaltungen mit uns diesen neunten Geburtstag von ‘Kraft durch Freude’.

Das Gebiet, das wir heute zu betreuen haben, weitete sich in dem Maße, wie unsere Heere siegreich vorwärtsdrangen, und entspricht dem achtfachen Umfang des großdeutschen Raumes. Wir haben die unwegsamen Straßen, die das ehemalige Polen aufwies, Norwegens Berge, Schnee und Kälte überwunden und werden auch mit den erheblich größeren Schwierigkeiten, die sich uns im russischen Raum entgegenstellen, fertig. Abend für Abend spricht die Heimat im Zeichen des Sonnenrades zum deutschen Soldaten. … Berücksichtigt man alle die geschilderten Schwierigkeiten, dann versteht man erst voll das Leistungsbild zu würdigen, das sich im Rahmen der KdF.-Truppenbetreung mit Beginn der kriegerischen Operationen ergibt. Bereits von September bis Dezember 1939 konnten 12 400 Veranstaltungen, an denen 7 Millionen Soldaten teilnahmen, durchgeführt werden. 1940 verzeichneten 137 8o2 Veranstaltungen 51 530 000 Besucher. 1941 stieg die Zahl der Veranstaltungen auf 187 198, die der Besucher auf 67 789 569. Seit Kriegsbeginn fanden für unsere Soldaten 337 400 Veranstaltungen mit 126 319 569 Besuchern außerhalb der Grenzen des Großdeutschen Reiches statt. … Der KdF.-Spielplan selbst zeigt ein äußerst vielseitiges Gesicht.“

(http://www.kultur-neukoelln.de/client/media/48/4_frontmusik.pdf )

 

Um seine Arbeit in den eroberten Gebieten etwas anschaulicher zu machen, hier eine wörtliche Wiedergabe seines Briefes aus Griechenland an seine Mutter zu ihrem Geburtstag:

„1.10. 1943

Liebe Mutter

…….Heute habe ich vor Arbeitern, die ins Reich fahren, aufklärende Filme vorgeführt. Obwohl in einer kommunistischen Gegend, ist alles glatt gegangen.

Vor ein paar Tagen hatten wir 2 Schwarzhändler, die Öl zu teuer verkauft hatten, aufgehängt. Da war ich wieder mit meinen Lautsprecherwagen unten in den Straßen. Die Kommune hat uns sogar Beifall geklatscht und wollte am nächsten Tag wieder 2 aufgehängt haben. In dem Stil wird es wohl so weiter gehen. –

Nochmals herzliche Glückwünsche und viele Grüße!

Heil Hitler!

Dein Kurt“

 

Mit „Arbeitern, die ins Reich fahren“, waren natürlich Zwangsarbeiter gemeint. Auch diese bereitete der gute Kurt auf ihre Reise vor…

Er brachte es fertig, nur mit einem Lautsprecherwagen bewaffnet, dass die Griechen nach „mehr“ schrieen, als 2 ihrer Landsleute aufgehängt wurden. (Jeder möge seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.)

Als Leiter einer Propaganda Staffel ließ er nicht nur den Soldaten aus einem großen Lautsprecherwagen siegesbewusstes kulturelles Geleit angedeihen, sondern auch die zum Tode geweihten begleitete er akustisch bis zum Galgen. Den Gefangenen, die als Zwangsarbeiter in das Tausendjährige Reich fuhren, verkündete er wie glücklich sie doch seien, dass sie jetzt ins Großdeutsche Reich fahren durften, wo man sich um sie kümmern werde wie um die eigenen Kinder. „Kultur muss sein“ war sein Motto. Die Musik dazu war hand verlesen – z. B. aus der Oper von Wagner „Götterdämmerung“, was er je öfter auflegte je näher der Untergang kam. (Wenn wir morgen den Weltuntergang zu erwarten hätten, wäre er der richtige Mann dafür die passende Musik zu spielen.) Redegewandt wie eine Schlange fand er auch für das Böse immer die richtige musikalische Untermalung

Rand Bemerkung: Der gleiche Mann, der sich im Osten vor den Kommunisten fürchtete, hat auch dieses hier geschrieben – nicht als er über Griechenland drüber herfiel, sondern über einen Physiker namens Professor Havemann, der gerade im Osten Hausarrest hatte: „…er redet über eine allgemeine Freiheit. Das bedeutet nichts anderes, als den Weg ebenen für den Drang der Revanchisten nach Osten.“ (Neues Deutschland vom 13.3. 1964)

 

Den Soldaten sagte er praktisch: “Ihr habt bei euren großen historischen Schlachten wie auf einer Bühne eure Rollen zu spielen – bis dass der Führer den Vorhang fallen lässt.

Goebbels sagte am Ende. „Wir gehen in die letzte Schlacht wie in einen Gottesdienst.“

Während nach dem Untergang des Dritten Reiches die Zeit für Goebbels, Hitler, Himmler etc zu ende war, ging für den Nazi-Propagandisten Dr. Kurt Phil. Willimczik eine neue Sonne auf – blutrot.

Zunächst zogen bei Kriegsende die Amerikaner in Erfurt ein. Deshalb flüchtete seine Frau mit ihren kleinen Kindern von Rangsdorf bei Berlin nach Erfurt, wo irgendwann von irgendwoher auch ihr Mann auftauchte. Er verbot seiner Frau irgendetwas den Behörden über seine Nazivergangenheit zu sagen. Sie folgte seinem verlangen und wurde deshalb sofort aus dem Lehrdienst als Studienrätin entlassen.

Im Juli 1945 zogen vertragsgemäß, aber für das Volk unerwartet, die Russen in Erfurt ein. Sie hatten eine Liste von gesuchten Kriegsverbrechern und Kurt W. wurde verhaftet. Anstatt auf ihnen zu schreiben und Blech zu reden stanzte er fortran im Gefängnis Blech für Schreibmaschinen. Es war das einzige Mal in seinem Leben, dass er etwas Nützliches tat.

Es währte aber nicht lange. Die Russen suchten dringend Verräter um allen anderen versteckten Nazis auf die Spur zu kommen. Verräter wurden die Stützen des Staates, denen Stalin dann als SSD absolute Macht in die Hände gab. Sie durften jeden als „Staatsfeind“ verdächtigen, ermitteln und verurteilen – alles in einem – und geheim.

Außerdem brauchten die Kommunisten dringend deutsche Experten für Propaganda. Wo sollte man denn so schnell neue Fachleute hernehmen? Also wurde Dr. Kurt Willimczik über Nacht „entnazifiziert“, was bedeutete, dass seine Nazivergangenheit ab sofort ein Staatsgeheimnis wurde über das bei Todesstrafe niemand reden durfte. Dies wurde nicht publiziert – man musste es halt wissen. (Ob er nach der Wende auch „entsozialistisiert“ wurde ist nicht bekannt.)

Mit der Entlassung aus dem Gefängnis war er plötzlich kein Nazi mehr und begann sofort 1945 als „Genosse der ersten Stunde“ seine steile sozialistische Karriere, indem er seine eigenen Leute verriet und ans Messer lieferte. Der KGB (bzw. eine Sonderabteilung der Roten Armee) benutzte ihn um weitere Nazis in seine Wohnung zu locken und zu verhaften oder gleich zu erschießen, was seine Mutter und sein Sohn in Erfurt miterleben mussten. Sie sollte sich zu absolutem Stillschweigen über dieses Geschehen und die Nazivergangenheit ihres Ehemannes verpflichten. Sie weigerte sich zu unterschreiben und wurde dadurch automatisch zu einem gefährlichen Staatsfeind. Sie ist gerade dafür bestraft worden, weil sie seine Nazivergangenheit verschwiegen hatte; jetzt würde sie dafür bestraft werden, wenn sie es nicht tat. Man nennt so was „sozialistische Erziehung“. „Mit mir nicht Genossen“ sagte sie, unterschrieb diese Geheimhaltungserklärung nicht und ließ sich stattdessen von ihrem Mann scheiden (22. 11. 1948) und zog nach Blankenfelde, was ihr allerdings nichts mehr nützte…

Der frisch gebackene Nazikommunist Kurt W. nahm seinen Sohn weiterhin mit zu den konspirativen Treffs in Erfurt, um sie etwas „familiärer“ erscheinen zu lassen und benutzte ihn als Wachhund um auf das Motorrad aufzupassen, das er für seine „Arbeit“ von den Russen zur Verfügung gestellt bekommen hatte.

Goebbels hat alle seine Kinder umgebracht. Kurt W. verpasste diese Gelegenheit, obwohl er alles seinem Chef nach machte. Deshalb wollte er seinen Sohn einfach verhungern lassen, was gleich nach Kriegsende nicht auffallen würde. Die Russen beobachteten und kontrollierten aber die ganze Szenerie. So kam es, dass ein Offizier der Roten Armee den Mord eines hohen Nazis an seinem Sohn verhinderte – eines der kleinen Wunder, die in einer solchen Zeit geschahen. Er ließ seinen Sohn in ein Krankenhaus in Erfurt fahren. Es war eines der vielen mit grünen Brettern beschlagenen Krankenwagen, mit denen die Verwundeten von den Schlachtfeldern abtransportiert worden waren.

Stalin hatte am 18. 12. 1949 die Schaffung des SSD befohlen, ein deutscher Teil des KGB. (nicht zu verwechseln mit „MfS“ oder „Stasi“)

Damit ging die Verantwortung zur Wahrung des Staatsgeheimnisses Kurt Willimczik vom KGB zum SSD über. Das Objekt der Begierde hatte seinen Besitzer gewechselt.. Der SSD wollte besser sein als der KGB und arbeitete nach der Losung „nur Tote reden nicht“.

Nachdem Dr. Kurt Willimczik ein Ultimatum bekommen hatte, „wurde seine geschiedene Frau Irmgard Kirsten (22. 4. 1906 – 20. 7. 1950) verstorben“. (Diese Wortwahl ist nötig, weil der SSD/STASI niemals „mordet“, wie er selbst von sich behauptet.) Sie war eines der ersten Opfer zur Wahrung des Staatsgeheimnisses „Dr. Kurt Phil. Willimczik“. Man hatte sie dazu heimlich in ein bestimmtes Krankenhaus in Altglienicke geschafft, wo sie kostenlos zu Tode „behandelt“ wurde. (Die Ärzte in Königs Wusterhausen hatten sich geweigert).

Die Kommunisten hatten geschafft was Hitler nie gelungen war, die Ärzteschaft die vielen Morde ausführen zu lassen. Ärzte mussten in die SED eintreten, wo sie wie jeder Soldat den Befehlen zu folgen hatten. Der Nazikommunist Kurt W. erklärte das so: „Wer bezahlt bestimmt auch was passiert!“ Die Kommunisten bezahlten die Krankenversorgung und bestimmten deshalb was mit dem Kranken geschah, auch wenn er überhaupt nicht krank war.

Der Nazikommunist Kurt W. selbst durfte ab 1950, sofort nachdem das Hindernis aus dem Wege geräumt worden war, im Ministerium für Kultur in Ostberlin den Kalten Krieg vorbereiten. Allerdings hieß das Ministerium in Ostberlin nun nicht mehr Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda, sondern einfach Ministerium für Kultur (Kultur war Propaganda). Die besten Köpfe aus dem Reichsministerium für Propaganda konstruierten nun den Kalten Krieg für die Kommunisten – ihren ehemaligen Erzfeinden. Es funktionierte, denn die Methoden waren die gleichen. Ob allerdings die gleichen Schreibmaschinen verwendet wurden ist nicht überliefert, zumal die aufgebrachten Arbeiter beim Volksaufstand am 17. Juni 1953 die Schreibmaschinen dieses verhassten Ministeriums aus dem Fenster geworfen hatten.

(„Was gut ist übernehmen wir“ sagte Hptm. Wagner vom SSD in Potsdam, wo der SSD eine Hochschule eingerichtet hatte und er seine Doktorarbeit über den Kampf gegen Wissenschaftler ablieferte…)

Als Parteisekretär von Blankenfelde zog Kurt W. die Wut der Bevölkerung auf sich, was ihm aber gut tat, denn sein Lebensziel war es anderen Menschen ihr Leben zu zerstören. Er glaubte an das Gesetz der „größten Gemeinheit“ und war sein bester Erfüllungsgehilfe. Damit gehörte er zu einer ganz bestimmten Sorte von Menschen. Mit dieser Kenntnis, kann man nicht nur die Missetaten im zweiten Weltkrieg, sondern auch die gesamte Nachkriegs Katastrophe namens „Sozialismus“ verstehen. Die Charaktere eines Nazis und eines Kommunisten sind identisch.

Seine Reden begann er gerne mit den Worten: „Freunde!“…

Es gab für ihn nur „Freunde“ und „Feinde“ – dazwischen nichts.

Wenn man sich am Ende seiner Rede so erstarkt wie ein Held aus alten deutschen Sagen fühlte und nächsten Tag los zog seine Feinde zu erschlagen, hatte er wieder seine Propaganda Schlacht gewonnen. (Wer gerade der „Feind“ war wurde im Kleingedruckten nachgeliefert.)

Große Verdienste hat er sich auch bei der Erziehung bzw. Bekämpfung seines Sohnes erworben. Nach einem Internat des SSD, 2 Jahren Armee und Dutzenden von unbezahlten Arbeitseinsätzen schickte er (und die, wie ein Mann hinter ihm stehenden Genossen des SSD) seinen Sohn ins Informationsloch nach Dresden zum Physikstudium auf die „Technische Universität“, um eine Ausbildung zum Spion zu absolvieren. (Letzteres wurde ihm natürlich verschwiegen. Der SSD hatte die TH-Dresden zu einer TU gemacht (das war das Geschenk) und missbrauchte sie seitdem als eine Ausbildungsstätte für Spione. Und das funktionierte so: Aufnahmeprüfungen für die Fachrichtung Physik wurden aufgehoben und Hunderte von ahnungslosen Studenten hin geführt, während alle paar Jahre nur 5 Förster ausgebildet wurden – genau so viel wie gebraucht wurden.

Die verärgerten Professoren reagierten entsprechend. Sie erhöhten derart den Schwierigkeitsgrad in den Prüfungen, dass über 50% der Studenten rausflogen. Genau dies war beabsichtigt. Es war die hohe Schule der Menschen(ver)führung. Manche retteten sich in anderen Studiengängen, andere standen vor dem Nichts – keine Ausbildung – keine Arbeit – kein Geld (Es hatte in der „DDR“ nie Arbeitslosenunterstützung gegeben). Solch einem „halben Physiker“ boten plötzlich 2 gut gekleidete Herren einen sehr lukrativen Job an; einem mit genügend Geld und sogar mit bezahlten Auslandsreisen in den Westen…

Dies geschah alles insgeheim. Als leuchtendes Vorbild mit Erfahrung lenkte dort Klaus Fuchs aus dem Hintergrund diese geheimen Geschehnisse.

Es gibt kein einziges Bild dieser „Physik-Studenten“, weder vorher, während oder als die Diplome übereicht worden waren. (Sollte jemand Fotos haben, sollte er sie benutzen.)

Niemand merkte was – wirklich? Es gab eine ungewöhnlich hohe Sterberate von Professoren. Dies wäre vielleicht eine Spur. Der beste Physik Professor, der extra aus dem Westen als Zugpferd nach Dresden heran geschafft worden war, wurde plötzlich entlassen und in einer Irrenanstalt verstorben… Alles ist bis heute unaufgeklärt.
Sein Sohn sollte also kein Physiker sondern Spion werden. Sein Vater nannte es allerdings „Kundschafter“ und erklärte ihm es so. Die als Maler bei Siemens eingeschleusten Spione kamen an alle Papiere heran, brachten aber nur die Stromlaufpläne der Beleuchtungsanlage und derartiges Zeug mit. Um zu beurteilen was man vor sich hat brauchte man Leute mit einem halben Physikstudium. Das hatte sein Sohn jetzt 1964 hinter sich und saß nun in der Falle. Egal wie er sich entschied – es wird sein Leben zerstören. Als kommunistischer Spion angesehen zu werden, wäre für seinen Sohn schlimmer als der Tot. Bei der entsprechenden Reaktion seines Sohnes auf diese Eröffnung lief Kurt W. erst rot – dann blau an und schnappte nach Luft. Dann machte sich Dr Kurt W. – wie immer, wenn er in zu große Bedrängnis gerät – in die Hosen. Er hatte aber zu seinem Schutz entsprechende Genossen vor der Tür seiner Villa in Berlin Pankow postiert. (In diesem Bezirk ließen sich viele hohe Genossen nieder.) Nachdem er wieder aus dem Badezimmer zurückkehrte fuhr er fort: In den Westen käme er nur als „Kundschafter“. Zu fliehen hätte keinen Zweck, denn man könne dafür sorgen, dass er im Westen als „Spion“ behandelt werden würde – ob er es nun werde oder nicht.
(So geschah es dann auch später und das Opfer wusste es auch, es war aber durch nichts zu verhindern. Der SSD hatte die Staatsmacht in der Hand.

Das Ermittlungsverfahren wegen angeblicher geheimdienstlicher Agententätigkeit, Aktenzeichen 7 BJs 255/81, wurde von dem Generalbundesanwalt eröffnet, der durch den Mord an dem Richtigen an die Macht gekommen war und auf seinem Totenbett zugab, dass er für den SSD gearbeitet hatte. Triftige Gründe, die dem Gesetz dafür genüge tun würden, wurden bis heute nicht genannt. Man nennt es Zersetzung.)

Nach seinem Diplom wollte sich sein Sohn sein lächerliches Physiker Gehalt durch Erfindungen aufbessern. Richter Wilde aus Königs Wusterhausen gab ihm erst eine Verwarnung, dann gab er ihm 18 Monate Knast und sein Vater bekam gleichzeitig für seine Verdienste im Kampf gegen seinen Sohn eine Ehrenrente.

Kein Betrieb durfte Erfindungen seines Sohnes übernehmen – eigenartigerweise in Ost und West gleichermaßen; es sei denn der SSD ernannte einen anderen – vorzeigbaren „Erfinder“ mit dem richtigen Bewusstsein und vermarktet selber das, was Hptm. Wagner in einem dicken Notizbuch des Physikers gefunden – und konfisziert hatte. Gleichzeitig erfand der SSD gegen den wirklichen Erfinder die Methode der „Zersetzung“, die bis heute sehr erfolgreich angewendet wird.

Hptm. Dr. Wagner befahl:“ den Erfinder Willimczik gibt es nicht!“ (Seine Doktorarbeit

behandelt den Kampf gegen Wissenschaftler.) Ein Heer von SSD’lern folgt seinem Befehl, was man im Internet leicht verfolgen kann…

Um der Sache die Krone aufzusetzen arbeitete der Nazikommunist Dr. Phil. Kurt Willimczik (den Hptm. Wagner als „Mantelträger“ bezeichnete) in der „DDR“ an Themen wie „Erfinden leicht gemacht“.

So wie die Nazis vor ihrem Untergang propagandistisch an Wunderwaffen gearbeitet hatten wurden in der „DDR“ zum Schluss noch „Erfinderschulen“ eingerichtet, um sicherzustellen, dass jeder zuallererst das richtige sozialistische Bewusstsein entwickelt bevor er dann „erfinden“ darf.

http://www.problemlösendekreativität.de/probl-loesenmitsystem.html

„Initiator und Übersetzer war der Außenseiter Dr. Phil. Kurt Willimczik, Germanist, tätig im Informations-Institut eines Industrie-Zweiges.“ (wird der SSD hier als „Industriezweig“ betitelt? Groß genug wäre er ja.)

Typisch war für den Experten aus dem Reichspropagandaministerium solche Artikel im „Neuen Deutschland“ vom 13. März 1964 wie die „Mitteilung über Prof. Havemann“. Was ist das für ein Staat, wo ein alter Nazi einen berühmten Physiker öffentlich abstraft, weil er über Freiheit laut nachgedacht hatte? Nazis gaben im Sozialismus den Ton an. Es gab sie ja auch in Hülle und Fülle, und alle schwiegen über ihre Vergangenheit, denn sonst hätte das Volk womöglich erfahren, dass in der „DDR“ ein neuer Nazistaat im Entstehen war. Auch zur Wahrung solcher Staatsgeheimnisse befahl Stalin am 18.12. 1949 eine organisierte Mörderbande – den Staatssicherheitsdienst oder SSD. (Nicht zu verwechseln mit „MfS“ oder „Stasi“) Ihre Devise war: „Nur Tote reden nicht.“

Seit Kriegsende zogen sie mordend durchs Land, aber jetzt auf der Suche nach „Staatsfeinden“, denn alle brauchbaren Nazis kamen in den Staatsdienst. Deshalb durften die roten Bluthunde jetzt auf alle anderen Jagt machen. „Staatsfeind“ konnte jeder sein. denn sie legten selber fest wer einer war, ermittelten gegen ihn und urteilten ihn auch selber ab. Das konnte manchmal sehr schnell geschehen, direkt an der Wand ihres eigenen Hauses. Das erschreckte die Nachbarn und löste die erste große Fluchtwelle in den Westen aus. In der DDR gab es kein Wohnungsproblem mehr, denn viele Häuser standen plötzlich leer.

Die Führer der SED erkannten das Problem und beruhigten die Bevölkerung damit, dass sie über den von Stalin geschaffenen SSD ein „kontrollierendes“ Ministerium drüber stülpten – das MfS. So kam es, dass SSD’ler neben den neuen Genossen aus dem MfS saßen, die sie kontrollieren sollten. Praktisch hieß das, dass ein Mord nie mehr als ein solcher erkennbar sein durfte. Die Genossen wurden Künstler im Morden. So kam es, dass bis heute keiner ihrer vielen Morde aufgeklärt worden ist. Das Konglomerat von SSD’lern und MfS’lern bekam später den selbst ernannten Kosenamen „Stasi“, und die Stasi mordet nicht wurde verkündet.

Manche meinen: Also ein Nazi mehr oder weniger – na und?

Warum haben KGB und SSD einen derart hohen Aufwand betrieben, nur um diesen Namen geheim zu halten? Warum wurden so viele Menschen „verschwunden“ bzw. ermordet, die ihn als alten Nazi wiedererkannten und es den DDR Behörden meldeten?

Kein Kollege, kein Nachbar hat diesen Mann überlebt.

Antwort:

Dr. Phil. Kurt Willimczik ist nicht nur die Personifikation des Bösen, sondern auch der personifizierte Beweis für die Tatsache, dass die Propaganda der Kommunisten direkt von Experten aus dem Reichspropagandaministerium gemacht worden war, also von roten Nazis, deren einzige Lebensaufgabe es war, allen anderen das Leben zu vermiesen.

Damit bricht der letzte Rest des ideologischen Bollwerkes des Sozialismus zusammen.

Literatur zur Nazizeit

  1. HOFFMANN’S DIE ELIXIERE DES TEUFELS …1939 Kurt Willimczik

www.jstor.org/stable/460294 ;

Willimczik, Kurt: E.T.A. Hoffmann. Die drei Reiche seiner Gestaltenwelt. Berlin 1939.

B e r l i n : T r i l t s c h & H u t h e r , 1 9 3 9

O P A C d e r S t a a t s b i b l i o t h e k z u B e r l i n

https://books.google.com/books?isbn=3110240009 –

Detlef Kremer – 2010 – Biography & Autobiography

Im genealogischen Schicksalszusammenhang der Elixiere sieht Kurt Willimczik in seiner Hoffmann-Monographie von 1939 das „Gesetz des Blutes“ (Willimczik …

Fronttheater 1939. In: Die Bühne, 21.Heft, 5.11.1939 11 Graf von Monts: Das Buch des Soldaten. In: Deutsche Zeitung in den Niederlanden,7.Oktober 1940 12 Ley, Robert (Reichsorganisationsleiter von “Kraft durch Freude”) , Rede zur Eröffnung der Bayreuther Kriegsfestspiele 1940, in: Deutsche Allgemeine Zeitung, 17.7.1940

Willimczik, Kurt (Präsident der Reichtheaterkammer): Fronttheater 1939. In: Die … Erste einschneidende Eingriffe nahm Joseph Goebbels im. März 1943 vor: …

https://books.google.com/books?isbn=9051830807

Goebbels, „Der Rundfunk im Kriege,“ in Die Zeit ohne Beispiel (München: Eher, … Kurt Willimczik, „Rundfunk in der Dorfwirtschaft,“ Rufer und Hörer,

Die Konvention auf der Torgauer Heide (1942)

Polnische Dramatik in Bühnen- und Buchverlagen der …

https://books.google.com/books?isbn=3447045027 ;

 

Literatur zu DDR-Zeiten

Berlin 1952 ZVAB.com: Der Postmeister. Oper in vier Akten (8 Bildern …

www.zvab.com/Postmeister-Erzählung…/buch

Text von Margarete Aliger unter der Redaktion von S. M. Bondi. Deutsche Bearbeitung von Kurt Willimczik. Klavierauszug. von Krjukow, W. N.: – Berlin 1952,

Gerhard W. Menzel: Pieter der Drollige. Roman um Bruegel, den Bauernmaler; Druck-Nr. 290/8/69; 1969; Gutachten: Kurt Willimczik,

Neues Deutschland vom 29.05.1960 „Seiner Zeit noch nicht voraus“

Probleme des populärwissenschaftlichen Films / Von Dr. Kurt Willimczik

Neues Deutschland vom 13. 3. 1964: „Mitteilung über Prof. Havemann“ von Dr. Kurt Willimczik, http://www.chronik-der-mauer.de/en/chronicle/180316/mitteilung-ueber-prof-havemann-neues-deutschland-13-maerz-1964

Aus dem Bundesarchive: Ministerium für Kultur, Gerhard W. Menzel: Pieter der Drollige. Roman um Bruegel, den Bauernmaler; Druck-Nr. 290/8/69; 1969; Gutachten: Kurt Willimczik,

http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/dr1_druck/index.htm?kid=827de305-3614-4a2e-a668-e88e0957265d

Er kam aus der Masse der Namenlosen (1975)

Seine Spur löschte der Henker nicht aus (1975)

 

Literatur:

Codename Einstein Band I – III

Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (26. März 2012)

ISBN-10: 3848201526; ISBN-13: 978-3848201525

http://www.bookrix.com/search;keywords:codename%20Einstein,searchoption:all.html

Geheime Staatsschutzsache Wolfhart Willimczik – Teil 1 …

Video for codename Einstein, 2013

https://www.youtube.com/watch?v=FLKGAOTrzCE

Ende Staatsgeheimnis „Dr. Phil. Kurt Willimczik“

 

 

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